1. Verantwortlicher
Mobistro
Alexander Schäfer, Einzelunternehmer
Nauheimer Weg 9a
65550 Limburg
Deutschland
E-Mail: datenschutz@mobistro.app
Allgemeiner Kontakt: kontakt@mobistro.app
Es ist kein Datenschutzbeauftragter bestellt. Datenschutzanfragen richten Sie bitte an datenschutz@mobistro.app.
2. Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Operator-Web-App unter
pitstop.mobistro.app und für die native Mobistro-App für iPhone und iPad
(App-Kennung app.mobistro.operator). Beschreibt ein Abschnitt eine der
beiden Flächen gesondert, ist das dort ausdrücklich benannt; alle übrigen
Abschnitte gelten für Web-App und native App gleichermaßen.
Mobistro richtet sich an Betriebe der mobilen Gastronomie. Eine Organisation entsteht durch Registrierung in der Web-App; weitere Personen lädt sie selbst ein. Die native App ist über den Apple App Store erhältlich; Vorabversionen verteilt Mobistro zusätzlich über Apple TestFlight an einzelne eingeladene Testpersonen (Abschnitt 5.7). In der nativen App lässt sich kein Konto anlegen: Angemeldet werden ausschließlich bestehende Geschäftskonten.
Neue Organisationen können Mobistro zunächst kostenlos testen. Bucht eine Organisation ein kostenpflichtiges Paket, rechnet Paddle es als Wiederverkäufer ab (Abschnitt 5.6). Die Agency-App und KI-Funktionen sind nicht Gegenstand dieser Erklärung. Vor ihrer Aktivierung werden die zugehörigen Datenflüsse und Hinweise gesondert ergänzt und geprüft.
3. Verarbeitete Daten und Zwecke
3.1 Konto, Authentifizierung und Organisation
Wir verarbeiten insbesondere E-Mail-Adresse, Passwort-Hash, Namen, Organisationszugehörigkeit, Rolle und Berechtigungen, Zeitpunkte sicherheits- relevanter Authentifizierungsvorgänge sowie dokumentierte Kenntnisnahmen von Rechtstextversionen. Dies dient der Einrichtung und Absicherung des Kontos, der Anmeldung, Sitzungsverwaltung, Passwortwiederherstellung und Mandantentrennung — unabhängig davon, ob die Anmeldung über die Web-App oder die native App erfolgt. In der nativen App lässt sich kein neues Konto anlegen; angemeldet werden ausschließlich bestehende Geschäftskonten. Passwörter werden bei Registrierung, Anmeldung und Passwortänderung über eine TLS-verschlüsselte Verbindung an Supabase Auth übermittelt und dort zur Authentifizierung verarbeitet. Gespeichert wird ein Passwort-Hash, nicht das Passwort im Klartext.
3.2 Vom Kunden eingegebene Betriebsdaten
Je nach Nutzung werden Organisations-, Event-, Standort-, Fahrzeug-, Inventar-, Checklisten-, Team- und Dokumentdaten verarbeitet. Diese Inhalte können personenbezogene Daten enthalten, wenn die Kundenorganisation solche Daten eingibt. Mobistro verarbeitet diese Daten zur Bereitstellung der ausgewählten Produktfunktionen und im Verhältnis zur Kundenorganisation grundsätzlich nach deren dokumentierten Weisungen. Berechtigte Personen können auch in der nativen App den Namen und die Telefonnummer der Ansprechperson vor Ort zu einem Event eingeben oder ändern. Diese Angaben werden als Betriebsdaten der Organisation gespeichert und mit dem Server synchronisiert.
3.3 Technische und Sicherheitsdaten
Für die Übertragung und Absicherung von Anfragen werden technisch notwendige Netzwerk- und Requestdaten verarbeitet, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, Browser-/Geräteinformationen und Sicherheitsmerkmale. Der Pitstop-Nginx- Zugriffslog ist so konfiguriert, dass er weder IP-Adresse noch URL, Query, Referrer oder User-Agent protokolliert. Vorgelagerte Infrastruktur- und Sicherheitsanbieter können diese Daten im technisch erforderlichen Umfang verarbeiten.
Die native App sendet ihre Anfragen verschlüsselt per HTTPS unmittelbar an Supabase (Abschnitt 5.1). Supabase verarbeitet dabei technisch bedingt die IP-Adresse des Geräts sowie Zeitpunkt und technische Metadaten der Anfrage. Das Supabase-Software-Entwicklungskit ergänzt jede Anfrage um die Kopfzeile „X-Client-Info“. Sie nennt nur Name und Version des Entwicklungskits (etwa „supabase-swift/“ und die Versionsnummer) und enthält keine Angaben zum Gerät. Für die Sicherheitsprüfung bei der Anmeldung lädt die App eine Seite von pitstop.mobistro.app in einer eingebetteten Browserkomponente (Abschnitt 5.4); für deren Zugriffslog gilt das oben Gesagte. Geräte- oder Werbekennungen des Betriebssystems liest die App weder aus noch überträgt sie diese.
3.4 Karten- und Ortssuche
Die Web-App verwendet Geoapify für die Suche nach Event-Adressen und für Kartenkacheln. Beim Eingeben einer Ortssuche werden der Suchtext, die gewählte Sprache und der öffentliche Projektschlüssel direkt vom Browser an Geoapify übermittelt. Beim Anzeigen einer Karte werden die benötigten Kartenausschnitte angefordert. Dabei erhält Geoapify auch IP-Adresse und technisch erforderliche Anfragedaten, etwa HTTP-Header und Zeitpunkt. Mobistro übermittelt hierbei keine Kontonamen, E-Mail-Adressen, Mitgliederlisten oder Sitzungs-Token. Ausgewählte Ortsnamen und Koordinaten werden bei Speicherung des Events in der Organisation gespeichert. Die Web-App fordert dafür keinen Zugriff auf den aktuellen Gerätestandort an. Eine manuelle Ortsangabe bleibt möglich; auch bei manueller Eingabe kann die automatische Suche Anfragen auslösen.
Auf Klick öffnet die Web-App Google Maps, um den Ort eines Events anzuzeigen oder eine Route dorthin zu berechnen. Dabei werden die gespeicherten Koordinaten oder, wenn keine vorliegen, der Ortsname im Link an Google übermittelt. Ab dem Öffnen verarbeitet Google die Angaben in eigener Verantwortung nach seinen Datenschutzbestimmungen. Mobistro setzt Google dafür nicht als Dienstleister ein und erhält von Google keine Daten zurück.
Die native App bietet keine eigene Karten- oder Ortssuchfunktion und fragt keinen Standortzugriff an. Sie kann eine Event-Adresse auf Tippen an eine Karten-App des Geräts übergeben (Abschnitt 3.14).
3.5 Erforderliche Angaben
E-Mail-Adresse, Passwort und Organisationszuordnung sind für den Zugang erforderlich. Ohne diese Angaben können wir kein Konto bereitstellen. Weitere Betriebs- und Profildaten sind grundsätzlich freiwillig; ohne die für eine konkrete Funktion erforderlichen Angaben kann diese Funktion nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden.
3.6 Native App: Anmeldedaten und Offline-Zugriff im Keychain
Nach der Anmeldung speichert die native App die Zugriffs- und Aktualisierungstoken der Supabase-Anmeldesitzung sowie einen zusätzlichen Offline-Zugriffsnachweis im Schlüsselbund des Geräts (Keychain). Der Keychain ist ein von Apple bereitgestellter, geräteseitig verschlüsselter Speicherbereich, der nur innerhalb der App und nur bei entsperrtem Gerät lesbar ist; eine Synchronisation über den iCloud-Schlüsselbund ist dafür nicht eingeschaltet. Der Offline-Zugriffsnachweis enthält Nutzer- und Organisationskennung, den Zeitpunkt der letzten Online-Prüfung, die erreichte Authentifizierungsstufe sowie Name, E-Mail-Adresse, Organisationsname, Rolle und den Speicherort des Profilbilds (nur der Dateipfad in der Dateiablage, nicht das Bild selbst) der angemeldeten Person, damit die App auch ohne Netzverbindung am Standplatz nutzbar bleibt und weiß, wer angemeldet ist. Er verliert seine Gültigkeit spätestens 72 Stunden nach der letzten Online-Prüfung. Beim Abmelden und bei einem Workspace-Wechsel — also wenn dieselbe Person in der App zu einer anderen Organisation wechselt, der sie ebenfalls angehört — wird er entfernt. Entzieht der Server eine Berechtigung, entfernt die App den Nachweis, sobald sie den Entzug bei einer Online-Prüfung feststellt. Ohne Netzverbindung kann die App einen zwischenzeitlichen Entzug nicht erkennen; bis zum Ablauf des Nachweises kann der lokale Offline-Zugriff daher fortbestehen (Abschnitt 3.11).
Im selben Schlüsselbund liegen, unter eigenen Diensten und getrennt von diesen Anmeldedaten, außerdem die in Abschnitt 3.8 und 3.9 beschriebenen Verschlüsselungsschlüssel der Dokument-, Bild- und Fotocaches.
3.7 Native App: Lokale Betriebsdaten und ausstehende Synchronisation
Damit am Standplatz auch ohne durchgehende Netzverbindung gearbeitet werden kann, hält die native App Event-, Packlisten-, Fahrzeug-, Reinigungs-, Schadens-, Verlust-, Abbau-, Rezept- und Vorbereitungsdaten der aktiven Organisation sowie Angaben zu ihren Dokumenten (Name, Art, Dateigröße und Ablaufdatum) in einer lokalen Gerätedatenbank vor (Apple SwiftData). Zu den Eventdaten gehören, soweit die Organisation sie erfasst hat, auch Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Ansprechperson vor Ort sowie Name, Ansprechperson, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Veranstalters. Ebenso lokal gespeichert werden noch nicht übertragene Aktionen — etwa ein erfasster Packschritt, eine Beladung, eine Reinigung, eine Schadens- oder Verlustmeldung oder eine Änderung aus der Schnellbearbeitung —, bis sie erfolgreich mit der Supabase-Datenbank synchronisiert wurden. Lehnt der Server eine Aktion ab, bleibt sie zur Prüfung auf dem Gerät, bis die Person sie verwirft oder sich abmeldet. Diese lokale Datenbank ist, anders als die in Abschnitt 3.8 und 3.9 beschriebenen Bereiche, nicht zusätzlich anwendungsseitig verschlüsselt; sie unterliegt dem geräteüblichen Dateischutz von iOS. Anders als die Warteschlange für hochzuladende Dokumente (Abschnitt 3.13) ist sie nicht von Gerätesicherungen ausgenommen und kann daher in iCloud- oder Computer-Backups enthalten sein, die für das Gerät angelegt werden. Beim Abmelden, bei einem Workspace-Wechsel und bei einem von der App erkannten Berechtigungsentzug wird sie vollständig geräumt (Abschnitt 3.11).
Für die Offline-Nutzung speichert die App außerdem den zuletzt vom Server bestätigten Zugriffsstatus der Organisation, einschließlich freigeschalteter Funktionen, eines etwaigen Ablaufzeitpunkts und des Prüfzeitpunkts. Dieser Stand ist dem angemeldeten Konto und der Organisation zugeordnet. Preise, Zahlungsdaten und Paddle-Kunden- oder Abonnementkennungen werden dafür nicht auf dem Gerät gespeichert.
Auf Wunsch erinnert die native App am Tag vor dem ersten Vor-Ort-Tag eines Events um 15 Uhr Ortszeit der Organisation an das Event. Diese Erinnerungen berechnet die App auf dem Gerät aus den lokal gespeicherten Betriebsdaten und plant sie im Mitteilungssystem von iOS ein. Eine Erinnerung enthält den Eventtitel, bei mehreren Fahrzeugen in der Organisation den Fahrzeugnamen, die Uhrzeit von Aufbau oder Beginn und den Stand der Packliste; Kontaktdaten und Angaben zum Veranstalter enthält sie nicht. Für die Erinnerungen werden keine Daten übertragen, auch nicht an einen Push-Dienst. Je nach Mitteilungseinstellung von iOS ist ihr Inhalt auch auf dem Sperrbildschirm sichtbar. Die App plant Erinnerungen nur, wenn die Person sie eingeschaltet und iOS die Erlaubnis für Mitteilungen erteilt hat. Die Erlaubnis lässt sich jederzeit in den iOS-Einstellungen widerrufen, die Erinnerungen lassen sich im Profil der App ausschalten. Nach jedem Abgleich mit dem Server plant die App die Erinnerungen neu und entfernt solche, die nicht mehr zutreffen, etwa weil ein Event abgesagt wurde.
3.8 Native App: Verschlüsselte Dokument-, Profilbild- und Fahrzeugbild-Caches
Damit Dokumente, das eigene Profilfoto und Fahrzeugbilder auch ohne erneuten Netzabruf sichtbar bleiben, legt die native App diese Dateien lokal in eigenen, mit AES-GCM verschlüsselten Zwischenspeichern ab. Der jeweilige Schlüssel liegt getrennt im Keychain, pro angemeldeter Person und Organisation und getrennt von den Anmeldedaten aus Abschnitt 3.6. Profilfoto und Fahrzeugbilder werden dabei ausschließlich aus Supabase Storage heruntergeladen und lokal zwischengespeichert; eine Aufnahme oder Auswahl dieser Bilder in der nativen App selbst ist nicht vorgesehen, das Profilfoto wird in der Web-App gepflegt. Dokumente, die in der nativen App hochgeladen werden (Abschnitt 3.13), gelangen nach der Übertragung ebenfalls in diesen Zwischenspeicher. Diese Caches sind reine technische Zwischenspeicher: Sie werden bei Bedarf automatisch aus Supabase Storage neu aufgebaut und beim Abmelden, bei einem Workspace-Wechsel und bei einem von der App erkannten Berechtigungsentzug vollständig geräumt (Abschnitt 3.11).
3.9 Native App: Temporäre verschlüsselte Schadensfotos
Ein Foto zu einer Fahrzeugschadensmeldung wird nach denselben Regeln wie in Abschnitt 3.8 lokal AES-GCM-verschlüsselt und pro angemeldeter Person und Organisation getrennt abgelegt, aber in einem eigenen Bereich für noch nicht gemeldete Schäden. Es bleibt dort nur so lange, bis die zugehörige Schadensmeldung erfolgreich an den Server übertragen wurde, und wird danach automatisch entfernt.
3.10 Native App: Kamera und Fotomediathek
Beim Erfassen einer Fahrzeugschadensmeldung kann wahlweise ein Foto mit der Gerätekamera aufgenommen oder ein bereits vorhandenes Bild aus der Fotomediathek ausgewählt werden; beides ist optional. Vor der lokalen Ablage nach Abschnitt 3.9 wird das Bild verkleinert und vollständig neu kodiert. Dabei werden alle Metadaten des Originalbilds verworfen, einschließlich etwaiger Standortkoordinaten (GPS-EXIF) — erhalten bleibt nur die Bildausrichtung, damit das Foto aufrecht angezeigt wird. Dieselbe Kamera nutzt die App zum Scannen von Dokumenten (Abschnitt 3.13).
Die App fragt für diese Zwecke ausdrücklich um Kamerazugriff. Bei der Auswahl aus der Fotomediathek erhält sie über die Auswahl von iOS nur die ausgewählten Bilder und keinen Zugriff auf die übrige Mediathek. Ein Zugriff auf Standort, Mikrofon oder Kontakte findet nicht statt.
3.11 Native App: Aufräumen bei Abmeldung und Berechtigungsentzug
Abmelden, ein Workspace-Wechsel (Abschnitt 3.6) und ein von der App erkannter serverseitiger Berechtigungsentzug räumen in der nativen App dieselben lokalen Bestände: den Offline-Zugriffsnachweis im Keychain (Abschnitt 3.6), die lokale Gerätedatenbank (Abschnitt 3.7), die im Mitteilungssystem von iOS geplanten und bereits zugestellten Erinnerungen (Abschnitt 3.7) sowie alle verschlüsselten Caches, wartenden Schadensfotos und wartenden Dokumente (Abschnitt 3.8, 3.9 und 3.13). Einen serverseitigen Berechtigungsentzug erkennt die App erst bei einer Online-Prüfung. Offline gilt die Höchstdauer des Zugriffsnachweises aus Abschnitt 3.6; eine Fernlöschung ohne Verbindung zum Gerät findet nicht statt.
Eine Beschränkung auf Lesezugang ist kein Entzug der Mitgliedschaft oder des Zugangs zur Organisation. Sie löscht weder die lokal vorhandenen Betriebsdaten noch ausstehende Aktionen und Dateien. Wegen des Lesezugangs zurückgehaltene Übertragungen werden erneut versucht, sobald die App einen wieder aktiven Zugang feststellt.
Bei einem Workspace-Wechsel bleiben ausschließlich die Daten des neu gewählten Workspace erhalten, alle übrigen werden entfernt. Bei den verschlüsselten Caches wird dabei zuerst der Schlüssel und erst danach die verschlüsselte Datei gelöscht, damit kein Rest entsteht, der sich noch entschlüsseln ließe. Ein dabei serverseitig aufgetretener Fehler wird ohne personenbezogene Daten protokolliert und verhindert die lokale Räumung nicht.
3.12 Native App: Keine Analyse-, Werbe- oder Tracking-Software
Die native App bindet außer dem Supabase-Software-Entwicklungskit und den technischen Programmbibliotheken, auf denen es aufbaut, keine weiteren Drittanbieter-Bibliotheken ein. Insbesondere enthält sie keine Analyse-, Werbe-, Tracking- oder Absturzmess-Software und überträgt keine Nutzungs- oder Geräteprofile an Dritte. Welche Absturz- und Nutzungsdaten Apple selbst an Mobistro weitergibt, steht in Abschnitt 5.7.
3.13 Native App: Dokumente hochladen
Personen mit der Rolle Admin oder Manager können in der nativen App Dokumente der Organisation hochladen; Dokumente zu einem Event können zusätzlich Mitarbeiter hochladen. Ein Dokument kann mit der Kamera gescannt, als Foto aus der Fotomediathek ausgewählt oder als Datei (PDF, JPEG, PNG, WebP, Word oder Excel, höchstens 10 MB) aus der Dateien-App importiert werden. Zu jedem Dokument werden Name, Dokumentart und bei Dokumenten der Organisation wahlweise ein Ablaufdatum erfasst. Als Name schlägt die App bei Scans und Fotos „Scan vom …“ beziehungsweise „Foto vom …“ mit dem Datum vor, bei importierten Dateien den Dateinamen; der Vorschlag lässt sich ändern.
Scans und Fotos werden auf dem Gerät auf höchstens 2400 Pixel verkleinert und vollständig neu kodiert, Scans zusätzlich zu einem PDF zusammengefügt. Dabei werden alle Metadaten des Originalbilds verworfen, einschließlich etwaiger Standortkoordinaten. Für Fotomediathek und Dateiauswahl nutzt die App die Auswahldialoge von iOS und erhält nur die jeweils ausgewählte Datei. Beim Scannen erkennt iOS die Ränder des Dokuments auf dem Gerät; eine Texterkennung wertet die App nicht aus. Aus der Dateien-App importierte Dateien werden unverändert übertragen. In ihnen enthaltene Metadaten bleiben deshalb erhalten, bei Fotos etwa Aufnahmeort und -zeit, bei PDF-, Word- oder Excel-Dateien etwa Autorenname und Bearbeitungszeitpunkte. Dokumente selbst können personenbezogene Daten enthalten, etwa eine Gewerbekarte oder ein Nachweis über eine Hygieneschulung; welche Dokumente hochgeladen werden, entscheidet die Kundenorganisation.
Bis zur erfolgreichen Übertragung liegt die Datei in einer eigenen, AES-GCM-verschlüsselten Warteschlange auf dem Gerät. Der Schlüssel liegt wie in Abschnitt 3.8 getrennt im Keychain, je angemeldeter Person und Organisation; der Ordner ist von Gerätesicherungen ausgenommen. Name, Dokumentart, Dateigröße und Status des wartenden Uploads stehen in der lokalen Gerätedatenbank (Abschnitt 3.7). Die App lädt die Datei in die private Dateiablage der Organisation bei Supabase (Abschnitt 5.1); Mobistro speichert dazu Name, Dokumentart, Dateigröße und -typ, gegebenenfalls das Ablaufdatum, den Ablageort sowie die hochladende Person. Nach der Übertragung wird die Datei aus der Warteschlange entfernt und in den Zwischenspeicher nach Abschnitt 3.8 übernommen.
Lehnt der Server eine wartende Übertragung ab, etwa weil die Berechtigung zum Hochladen entfallen oder das Dokumentkontingent der Organisation erreicht ist, bleibt die Datei verschlüsselt auf dem Gerät, bis eine spätere Übertragung erfolgreich ist, die Person sie verwirft oder sich abmeldet. Beim Abmelden, bei einem Workspace-Wechsel und bei einem von der App erkannten Berechtigungsentzug wird die Warteschlange nach Abschnitt 3.11 geräumt; noch nicht übertragene Dokumente gehen dabei verloren.
Word- und Excel-Dateien zeigt die App über die Vorschau von iOS an. Dafür legt sie die Datei kurzzeitig unverschlüsselt im temporären Ordner der App ab, geschützt durch den Dateischutz von iOS, und löscht sie beim Schließen der Vorschau, spätestens beim nächsten App-Start.
3.14 Native App: Übergabe an Karten-, Telefon- und Mail-App
Tippt eine Person in den Event-Details auf „Navigation starten“, übergibt die App die als Text erfasste Event-Adresse an Apple Karten oder, wenn Google Maps auf dem Gerät installiert ist und ausgewählt wird, an Google Maps. Übergeben wird nur der Adresstext, keine Koordinaten und kein Gerätestandort. Tippt eine Person auf eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse eines Event-Kontakts oder auf die Support-Adresse, öffnet die App die Telefon- beziehungsweise Mail-App des Geräts mit diesem Eintrag.
Die Übergabe findet nur auf Veranlassung der Person statt. Ab der Übergabe verarbeitet die jeweilige App beziehungsweise ihr Anbieter die Angaben in eigener Verantwortung nach seinen Datenschutzbestimmungen, bei Apple Karten etwa Apple, bei Google Maps Google. Mobistro setzt diese Anbieter nicht als Dienstleister ein und erhält von ihnen keine Daten zurück.
3.15 Testphase nur einmal je Unternehmen
Die kostenlose Testphase steht jedem Unternehmen einmal zu. Damit wir das prüfen können, legen wir beim Einrichten einer Organisation mit Testphase einen Eintrag in einem Testphasen-Register an. Er enthält keine Klartexte, sondern nur Prüfwerte (mit einem geheimen Schlüssel gebildete Hashwerte, HMAC) zu
- der E-Mail-Adresse der registrierenden Person, vereinheitlicht (Kleinschreibung, ohne „+“-Zusatz, bei Gmail ohne Punkte),
- der Domain dieser Adresse, wenn sie nicht zu einem allgemeinen E-Mail-Anbieter gehört,
- dem Firmennamen aus dem Vertragsabschluss, vereinheitlicht (ohne Rechtsform, Leer- und Satzzeichen).
Der Schlüssel liegt getrennt vom Register; die Prüfwerte bleiben pseudonyme personenbezogene Daten. Bei jeder neuen Registrierung bilden wir dieselben Prüfwerte und vergleichen sie mit dem Register. Stimmen E-Mail-Adresse oder Firmendomain überein, startet die neue Organisation ohne Testphase; ein Paket kann sofort gebucht werden, und auf Nachfrage prüfen wir den Einzelfall. Ein übereinstimmender Firmenname allein ändert nichts; solche Fälle sehen wir uns nur einzeln an. Der Eintrag bleibt auch nach Löschung der Organisation bestehen und wird nach 24 Monaten automatisch gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist, die kostenlose Testphase vor Mehrfachnutzung zu schützen. Sie können der Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, widersprechen (Abschnitt 10).
4. Rechtsgrundlagen
Für eigene Zwecke der Kontoverwaltung, Authentifizierung und Bereitstellung stützt sich Mobistro auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die betroffene Person selbst Vertragspartei ist oder auf eigenen Wunsch einen Vertrag anbahnt. Bei Beschäftigten und anderen berechtigten Nutzern einer Kundenorganisation stützen wir diese eigenen Verarbeitungen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt darin, den vereinbarten Zugang für die benannten Personen bereitzustellen und zu verwalten. Sicherheitsmaßnahmen und Missbrauchsprävention beruhen ebenfalls auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser Interesse ist der sichere und zuverlässige Betrieb. Gesetzlich erforderliche Aufbewahrungen beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Davon zu unterscheiden sind Betriebs- und Beschäftigtendaten, die Mobistro weisungsgebunden für die Organisation verarbeitet. Deren Zwecke und Rechtsgrundlagen legt die Kundenorganisation als Verantwortlicher fest; unsere Verarbeitung richtet sich nach dem AVV. Eine Einladung oder technische Rolle macht einen Beschäftigten nicht zum Vertragspartner des SaaS-Vertrags.
Die Übermittlung der Rechnungs-E-Mail-Adresse und der Buchungsdaten an Paddle sowie die Verarbeitung der Abonnementdaten (Abschnitt 5.6) dienen der Buchung und Durchführung eines kostenpflichtigen Pakets. Sie beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Abwicklung des mit der Organisation geschlossenen Vertrags. Ist die betroffene Person selbst Vertragspartei, etwa als Einzelunternehmer, beruhen sie auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Soweit Mobistro Betriebsdaten im Auftrag einer Kundenorganisation verarbeitet, ist die Kundenorganisation Verantwortlicher und Mobistro Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO.
5. Empfänger und Dienstleister
5.1 Supabase
Supabase Pte. Ltd stellt Datenbank, Authentifizierung, Dateiablage, Realtime-Dienste
und serverseitige Edge Functions bereit. Datenbank, Authentifizierung,
Dateiablage und Realtime des Mobistro-Projekts nutzen als Primärregion Frankfurt
(eu-central-1). Edge Functions werden über eine verteilte,
regionsabhängige Laufzeit bereitgestellt und können, sofern sie nicht
ausdrücklich an eine EWR-Region gebunden sind, auch außerhalb des EWR
verarbeiten. Supabase Pte. Ltd hat ihren Sitz in Singapur. Grundlage der
Verarbeitung sind die vertraglichen Datenschutzbedingungen von Supabase;
für Singapur besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, sodass
als Transfermechanismus die EU-Standardvertragsklauseln gelten. Für etwaige
weitere Drittlandtransfers gelten die darin vorgesehenen
Transfermechanismen und Garantien.
Die native App verbindet sich für Datenbankzugriffe, Anmeldung, Dateiablage und Realtime-Aktualisierungen unmittelbar mit denselben Supabase-Diensten wie die Web-App. Die native App selbst ruft keine Supabase Edge Function auf. Für einzelne Hintergrundaufgaben, die auch eingeladene Operator-Konten betreffen — etwa den Versand der Einladungs-E-Mail beim Anlegen eines neuen Teammitglieds —, setzt Mobistro serverseitig weiterhin Supabase Edge Functions ein; die native App wird davon nur mittelbar berührt, weil das eingeladene Konto sich später darüber anmeldet. Die vorstehend beschriebenen Regionen, Rollen und Transfermechanismen gelten für alle Supabase-Dienste unverändert.
5.2 Hetzner
Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, hostet die Web-Auslieferung und die von Mobistro verwaltete Coolify-, Docker- und Traefik-Infrastruktur in Deutschland. Auf einem Server und einem gesonderten Speicher von Hetzner in Deutschland liegt außerdem die tägliche Sicherung von Datenbank und Dateien; der Speicher erhält sie ausschließlich verschlüsselt. Für die Verarbeitung in unserem Auftrag gelten die Anforderungen des Art. 28 DSGVO. Weitere Anbieterinformationen: Hetzner-Datenschutz.
5.3 Resend
Transaktionale Authentifizierungs-E-Mails werden über Resend, betrieben von Plus Five Five, Inc., USA, versandt. Ebenfalls über Resend versendet Mobistro die Einladungs-E-Mail an neue Teammitglieder; sie enthält den Namen der Organisation, die vorgesehene Rolle und den Einladungslink. Dabei werden mindestens Empfängeradresse, Absender, Nachrichteninhalt und Versandmetadaten verarbeitet. Link- und Öffnungstracking sind für Mobistro-Authentifizierungs-E-Mails deaktiviert. Das Resend-DPA bezieht EU-Standardvertragsklauseln ein und beschreibt eine primäre Verarbeitung in den USA.
5.4 Cloudflare Turnstile
Auf Authentifizierungsseiten wird Cloudflare Turnstile von Cloudflare, Inc., USA, als Missbrauchsschutz geladen. Turnstile führt im Browser kleine Sicherheitsprüfungen aus und verarbeitet dafür Browser-, Geräte-, Interaktions- und Netzwerkmerkmale. Das Ergebnis wird als kurzlebiges Token serverseitig validiert. Mobistro verwendet Turnstile nicht für Werbe- oder Nutzerprofile; die in der Web-App implementierte Integration fordert keine Pre-Clearance an. In der nativen App wird Turnstile in einer eingebetteten Browserkomponente ausgeführt. Technisch erforderliche Cookies und lokaler Browser-Speicher können auf dem Gerät fortbestehen, damit die Sicherheitsprüfung ihren Zustand beibehält. Das kurzlebige Validierungstoken speichert Mobistro dort nicht.
Soweit Cloudflare Turnstile für Mobistro bereitstellt und die dabei anfallenden personenbezogenen Daten nach den Weisungen von Mobistro verarbeitet, handelt Cloudflare als Auftragsverarbeiter. Nach dem Turnstile Privacy Addendum kann Cloudflare bestimmte Daten zugleich in eigener Verantwortlichkeit verwenden, um seine Bot-Erkennungs- und Sicherheitsdienste zu verbessern. Für diese eigenen Zwecke bestimmt Cloudflare die Verarbeitung selbst. Cloudflare stellt vertragliche Datenschutzregelungen einschließlich Regelungen für Drittlandtransfers bereit.
5.5 Geoapify (Karten und Ortssuche)
Geoapify wird von KEPTAGO LTD, N. Nikolaidi & T. Kolokotroni, 8011 Paphos, Zypern, betrieben. Die Verarbeitung für die angeforderten Karten- und Suchfunktionen umfasst die in Abschnitt 3.4 beschriebenen Daten. Soweit wir Event-Adressen im Auftrag der Kundenorganisation verarbeiten, gehört diese Verarbeitung zum AVV. Für die eigene technische Bereitstellung und Absicherung stützt sich Mobistro auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist eine zuverlässige Ortssuche und Kartendarstellung für die Eventplanung.
Die Web-App ruft Geoapify über dessen EU-Endpunkt auf. Für diesen Endpunkt sagt Geoapify eine Verarbeitung der Anfragen ausschließlich in der EU zu; die Auslieferung übernimmt BunnyCDN (BUNNYWAY, informacijske storitve d.o.o., Slowenien). Den Weg der Daten durch das öffentliche Internet umfasst diese Zusage nicht. Geoapify nutzt Anfragedaten außerdem für Zugriffsschutz, Nutzungszählung und Fehleranalyse. Erfolgreiche Anfragen werden laut Anbieter im Regelfall höchstens 24 Stunden gespeichert; diese Angabe gilt nicht pauschal für Fehlerfälle. Weitere Angaben: Geoapify-Datenschutz. Nominatim, CARTO und Google Maps werden nicht als Kartenanbieter der Web-App eingebunden. Für das Öffnen von Google Maps aus der Web-App gilt Abschnitt 3.4, für das Öffnen einer Karten-App aus der nativen App Abschnitt 3.14.
5.6 Paddle (Bezahlung kostenpflichtiger Pakete)
Kostenpflichtige Pakete verkauft Paddle als Wiederverkäufer (Merchant of Record) an die Organisation. Vertragspartner für Bestellung, Zahlung und Rechnung ist Paddle.com Market Limited, 30 Old Bailey, London EC4M 7AU, Vereinigtes Königreich; bei Käufen aus den USA Paddle.com Inc., New York, USA, und aus Kanada Paddle.com (Canada) Ltd., Toronto, Kanada. Paddle verarbeitet die im Bezahlvorgang erhobenen Angaben, etwa Name, Rechnungsanschrift, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsdaten, in eigener Verantwortung nach seiner Datenschutzerklärung (https://www.paddle.com/legal/privacy) und ist kein Unterauftragsverarbeiter von Mobistro. Zahlungsdaten wie Kartennummern erhält Mobistro nicht.
Für die Zuordnung einer Buchung übermittelt Mobistro technische Kennungen der Organisation und des Bezahlvorgangs sowie Angaben zum gewählten Paket, Abrechnungsintervall und gegebenenfalls Rabatt oder verbleibenden Testzeitraum an Paddle. Besteht bereits eine Paddle-Kundenkennung, wird diese verwendet. Andernfalls nutzt Mobistro die beim Anlegen der Organisation hinterlegte Rechnungs-E-Mail-Adresse, ersatzweise die der buchenden Person, um ein Kundenkonto bei Paddle zuzuordnen oder anzulegen. Der Browser übermittelt außerdem die Transaktionskennung und die gewählte Sprache an den Paddle-Checkout. Beim Laden des Bezahlskripts und beim Bezahlvorgang verarbeitet Paddle auch technisch anfallende Netzwerk- und Browserdaten, insbesondere IP-Adresse und Browserinformationen, nach seiner Datenschutzerklärung. Buchen, Paket wechseln und die Rechnungs- und Zahlungsverwaltung von Paddle öffnen können nur Admins der Organisation. Gekündigt wird über diese Verwaltung bei Paddle.
Von Paddle erhält Mobistro Status und Eckdaten des Abonnements: Paddle-Kennungen von Kunde, Abonnement und Bezahlvorgang, Paket, Abrechnungsintervall, Währung, Abrechnungszeitraum, geplante Änderungen und gegebenenfalls einen Rabattcode. Daraus leitet Mobistro den Umfang des Zugangs der Organisation ab. Die vollständigen, signierten Benachrichtigungen von Paddle können Kunden-, Anschrifts- und Unternehmenskennungen enthalten und sind nur für den Betreiber einsehbar. Ihr Inhalt wird zur Nachvollziehbarkeit aufbewahrt und regulär im täglichen Bereinigungslauf entfernt, sobald er älter als 90 Tage ist; Ereignisart, Zeitpunkte und Status bleiben erhalten. Die Bereinigung gilt auch während einer Datenrückgabe oder Organisationslöschung. Gesetzliche Löschungsansprüche bleiben unberührt.
Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Für Verarbeitungen durch Paddle in den USA, in Kanada oder in anderen Drittländern gelten die Transfermechanismen nach der Datenschutzerklärung von Paddle.
5.7 Apple (App Store, TestFlight, Diagnosedaten)
Die native App wird über den Apple App Store und für Vorabversionen über Apple TestFlight vertrieben. Anbieter dieser Dienste in der EU ist Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland. Herunterladen, Installieren und Aktualisieren der App sowie die dafür nötige Apple-Account-Verwaltung verarbeitet Apple in eigener Verantwortung nach seiner Datenschutzrichtlinie (https://www.apple.com/legal/privacy/). Mobistro erhält dabei keine Angaben zu einzelnen Personen.
App Store: Hat eine Person auf ihrem Gerät erlaubt, Analysedaten mit App-Entwicklern zu teilen, stellt Apple Mobistro Absturzberichte und zusammengefasste Nutzungs- und Leistungsdaten der App bereit, etwa die Zahl der Sitzungen, aktiven Geräte und Abstürze. Namen oder Kontodaten enthalten sie nicht. Die Erlaubnis lässt sich in den iOS-Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit“ → „Analyse & Verbesserungen“ → „Mit App-Entwicklern teilen“ jederzeit widerrufen.
TestFlight: Vorabversionen testen einzelne Personen, die Mobistro persönlich einlädt. Apple erhebt dabei Absturzberichte und Nutzungsdaten, etwa Installationen und Sitzungen, automatisch und gibt sie zusammen mit Feedback aus der App, einschließlich angehängter Bildschirmfotos, an Mobistro weiter; die Geräteeinstellung zum Teilen von Analysedaten verhindert das nicht. Die Daten sind mit dem Namen und der E-Mail-Adresse aus der Einladung verknüpft.
Mobistro nutzt diese Daten nur zur Fehlerbehebung und Verbesserung der App und gibt sie nicht an Dritte weiter.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt im Vertrieb und in der Fehlerbehebung der nativen App. Apple kann Daten auch in den USA verarbeiten; dafür gelten die in Apples Datenschutzrichtlinie genannten Transfermechanismen.
5.8 Unterauftragsverarbeiter
Die aktuelle Übersicht der für die Leistungserbringung eingesetzten
Unterauftragsverarbeiter ist in der Web-App unter
/legal/subprocessors abrufbar.
6. Drittlandtransfers
Bei Supabase, Resend, Cloudflare, Paddle und Apple kann eine Verarbeitung durch Anbieter mit Sitz in den USA, im Vereinigten Königreich oder außerhalb des EWR stattfinden. Je nach Anbieter werden Angemessenheitsbeschlüsse, EU-Standardvertragsklauseln und ergänzende Maßnahmen als Transfergrundlage eingesetzt. Mobistro legt diesen Verarbeitungen die jeweils anwendbaren Anbieterbedingungen, die in Abschnitt 5 beschriebenen Rollen und die dort genannten Transfermechanismen zugrunde.
7. Speicherung auf dem Endgerät
7.1 Web-App
Die Web-App speichert die Supabase-Authentifizierungssitzung mit Access- und Refresh-Token im Browser, damit die Anmeldung erhalten bleibt und die Sitzung erneuert werden kann. Zusätzlich können Sprache, Farbschema und lokale UI-Zustände gespeichert werden. Beim Annehmen einer Einladung merkt sich die Web-App höchstens 24 Stunden lang die Nutzerkennung zur bestätigten Einladung, damit ein unterbrochener Vorgang fortgesetzt werden kann. Während einer Organisationslöschung hält sie die Kennung des laufenden Löschvorgangs bis zu dessen Ablauf fest. Diese Speicherzugriffe sind für die vom Nutzer angeforderte Anmeldung, den jeweiligen Vorgang oder die jeweilige Einstellung vorgesehen.
Die Web-App setzt keine Analyse- oder Werbe-Cookies ein. Erst wenn ein Admin ein kostenpflichtiges Paket wählt, lädt die Web-App das Bezahlskript von Paddle; bereits dabei entsteht eine Verbindung zu Paddle mit den in Abschnitt 5.6 beschriebenen technischen Daten. Der Bezahlvorgang läuft in einem Fenster von Paddle, das für die angeforderte Bezahlung technisch erforderliche Speicherzugriffe von Paddle nutzen kann (Abschnitt 5.6).
7.2 Native App (iPhone/iPad)
Was die native App auf dem Gerät speichert und wie lange, ist in Abschnitt 3.6 bis 3.13 im Einzelnen beschrieben: Anmeldedaten und Offline-Zugriffsnachweis im Keychain, lokale Betriebsdaten und ausstehende Synchronisation, die auf dem Gerät berechneten und im Mitteilungssystem von iOS eingeplanten Erinnerungen, die AES-GCM-verschlüsselten Caches für Dokumente, Profilbild und Fahrzeugbilder, temporäre verschlüsselte Schadensfotos, die verschlüsselte Warteschlange für hochzuladende Dokumente sowie das Aufräumverhalten bei Abmeldung, Workspace-Wechsel und Berechtigungsentzug. Die Anzeige, ob Events als Liste oder Kalender erscheinen, und der Zustand der Erinnerungen liegen in den Einstellungen der App auf dem Gerät. Inhalt und Sichtbarkeit der Erinnerungen auf dem Sperrbildschirm sowie der Widerruf der Mitteilungserlaubnis in den iOS-Einstellungen stehen in Abschnitt 3.7.
8. Speicherdauer und Löschung
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie sie für den Vertrag mit der Organisation, die Bearbeitung von Support- und Sicherheitsfällen oder gesetzliche Pflichten erforderlich sind. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, etwa nach Handels- und Steuerrecht, bleiben unberührt.
- Benutzerkonto: Löscht eine Person ihr Konto in der Web-App, entfernt Mobistro zuerst die in ihrer Profilbildablage erfassten Dateien und danach Konto, Anmeldedaten und Profil. Scheitert die Dateilöschung, wird die Kontolöschung nicht abgeschlossen; die Person erhält eine Fehlermeldung und kann sie erneut versuchen oder uns kontaktieren. Gesetzliche Löschungsansprüche bleiben unberührt. Einträge, die die Person für ihre Organisation angelegt hat, bleiben als Daten der Organisation erhalten.
- Organisation: Ein Admin kann die Organisation in der Web-App löschen und vorher die Rückgabe ihrer Daten verlangen. Die Löschung entfernt die Betriebsdaten der Organisation einschließlich ihrer Dateien endgültig. Solange ein kostenpflichtiges Paket nicht gekündigt ist, ist sie gesperrt. Endet ein kostenpflichtiges Paket, bleibt die Organisation mit Lesezugang bestehen, bis sie gelöscht wird. Nachweise über abgeschlossene Verträge, etwa über einen Auftragsverarbeitungsvertrag, bewahrt Mobistro getrennt auf.
- Entfernte Teammitglieder: Entfernt ein Admin eine Person aus der Organisation, endet ihre Mitgliedschaft. Ihr Benutzerkonto bleibt bestehen, bis die Person es selbst löscht oder die Löschung bei uns verlangt.
- Einladungen: Einladungen einschließlich der eingeladenen E-Mail-Adresse bleiben auch nach Annahme, Ablauf oder Widerruf gespeichert, bis die Organisation gelöscht wird.
- Exportprotokoll: Mobistro protokolliert, wer wann einen vollständigen Datenexport der Organisation ausgelöst hat. Der Eintrag bleibt ohne feste Frist erhalten; mit der Löschung der Organisation entfällt seine Zuordnung zur Organisation, mit der Löschung des Kontos die Zuordnung zur Person.
- Gelöschte Einträge: Einträge, die in der Plattform gelöscht werden, blendet Mobistro zunächst aus. Endgültig entfernt werden sie spätestens mit der Löschung der Organisation.
- Testphasen-Register: Einträge nach Abschnitt 3.15 werden 24 Monate nach ihrer Anlage automatisch gelöscht, auch wenn die Organisation vorher gelöscht wurde.
- Sicherungskopien: Mobistro sichert Datenbank und Dateien täglich und bewahrt jede Sicherung höchstens 28 Tage auf; der Sicherungsspeicher hält zusätzlich Schnappschüsse für sieben Tage. Gelöschte Daten können deshalb noch in Sicherungskopien enthalten sein, in der Regel spätestens sechs Wochen nach der Löschung. Sicherungskopien nutzt Mobistro nur zur Wiederherstellung.
Löschanfragen können jederzeit an datenschutz@mobistro.app gerichtet werden.
Für die native App ist zusätzlich das geräteseitige Löschverhalten bei Abmeldung, Workspace-Wechsel und Berechtigungsentzug maßgeblich, wie in Abschnitt 3.11 beschrieben.
Abonnementdaten nach Abschnitt 5.6 speichert Mobistro, solange die Organisation besteht und Abrechnungsfragen offen sein können; Rechnungen stellt Paddle aus und bewahrt sie nach den für Paddle geltenden Pflichten auf. Für die vollständigen Benachrichtigungen von Paddle gilt der tägliche Bereinigungslauf nach 90 Tagen aus Abschnitt 5.6.
9. Sicherheitsmaßnahmen
Zu den Maßnahmen gehören TLS, rollen- und organisationsgebundene Datenbankrichtlinien, serverseitige Zugriffskontrollen, private Dateiablage, kurzlebige Zugriffstoken, Missbrauchsschutz sowie ein nicht privilegierter, schreibgeschützter Web-Container. In der nativen App kommen der gerätegeschützte Keychain für Anmeldedaten und die AES-GCM-Verschlüsselung lokaler Dokument-, Bild- und Fotocaches sowie der Warteschlange für hochzuladende Dokumente hinzu (Abschnitt 3.6 bis 3.9 und 3.13). Sicherheitslogs werden auf das für Betrieb und Fehlersuche erforderliche Maß begrenzt.
Kein technisches System bietet absolute Sicherheit. Sicherheitsvorfälle werden nach den anwendbaren gesetzlichen Vorgaben bewertet und behandelt.
10. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Soweit eine Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann diese mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Anfragen richten Sie an datenschutz@mobistro.app. Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für den Sitz des Verantwortlichen ist insbesondere zuständig:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden
https://datenschutz.hessen.de/
11. Automatisierte Entscheidungen
Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung oder Profilbildung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. KI-Funktionen sind nicht aktiv. Die Prüfung nach Abschnitt 3.15 entscheidet nur darüber, ob eine neue Organisation mit einer kostenlosen Testphase startet. Ein Paket bleibt jederzeit buchbar; auf Nachfrage prüfen wir den Einzelfall persönlich.
12. Hinweise für Personen in den USA
Mobistro richtet sich an Unternehmen. Für Organisationen und Personen in den USA gelten die vorstehenden Abschnitte unverändert; die Daten werden auch für sie in der Primärregion Frankfurt gespeichert (Abschnitt 5.1). Ergänzend gilt:
- Kein Verkauf, kein Teilen für Werbung: Mobistro verkauft keine personenbezogenen Daten und gibt sie nicht für kontextübergreifende, verhaltensbasierte Werbung weiter. Mobistro nutzt personenbezogene Daten nicht für gezielte Werbung und erstellt keine Profile, die rechtliche oder ähnlich erhebliche Wirkungen haben.
- Kategorien, Quellen, Zwecke und Empfänger: Welche Daten Mobistro aus welchen Quellen und zu welchen Zwecken verarbeitet, steht in Abschnitt 3, an wen sie gehen, in Abschnitt 5, und wie lange sie gespeichert werden, in Abschnitt 8. Passwörter werden zur Authentifizierung verschlüsselt an Supabase Auth übertragen und dort als Hash gespeichert (Abschnitt 3.1).
- Anfragen: Auskunft, Berichtigung und Löschung können Personen über datenschutz@mobistro.app verlangen, auch über eine bevollmächtigte Person. Mobistro prüft vor der Antwort, ob die Anfrage von der betroffenen Person stammt, und benachteiligt niemanden, der eine solche Anfrage stellt. Betrifft eine Anfrage Betriebsdaten, die Mobistro im Auftrag einer Organisation verarbeitet, leitet Mobistro sie an diese Organisation weiter.
- Do Not Track und Global Privacy Control: Mobistro verfolgt Personen nicht über Websites und Dienste Dritter hinweg. Browser-Signale wie Do Not Track oder Global Privacy Control ändern deshalb nichts an der Verarbeitung.
- Kinder: Die Web-App und die native App richten sich nicht an Kinder. Konten werden für die Mitarbeit in einem Betrieb angelegt. Mobistro erhebt wissentlich keine personenbezogenen Daten von Kindern unter 13 Jahren. Erfährt Mobistro, dass dennoch Daten eines Kindes unter 13 Jahren gespeichert wurden, werden sie gelöscht.
13. Änderungen und Kontakt
Wir aktualisieren diese Erklärung, wenn sich Rechtslage, Anbieter oder
Produktdatenflüsse ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter
https://pitstop.mobistro.app/legal/privacy abrufbar.
Kontakt für Datenschutzanfragen: datenschutz@mobistro.app