Ein Event, Schritt für Schritt gerechnet.
So entsteht die Rechnung mit deiner gewählten Preisbasis und Währung. Die Beispielwerte sind erfunden – keine Branchenwerte oder empfohlenen Steuersätze und unabhängig von deinen Eingaben.
Beispiel mit Preisen inklusive Steuer
200 Speisen + 100 Getränke = 300 Verkäufe
- Nettoumsatz
- 200 × 10,7 ÷ 1,07 + 100 × 3,57 ÷ 1,19 = 2.300,00 €
- Was deine Gäste zahlen
- 200 × 10,7 + 100 × 3,57 = 2.497,00 €
- Davon Steuer auf Verkäufe
- 2.497,00 € − 2.300,00 € = 197,00 €
- Erfasste Kosten
- 2.300 × 0,3 + 740 = 1.430,00 €
- Übrig nach diesen Kosten
- 2.300,00 € − 1.430,00 € = 870,00 €
Break-even: aufgerundet 740 ÷ ((2.300 ÷ 300) × 0,70) = 138 Verkäufe.
Beispiel mit Preisen vor Steuer
200 Speisen + 100 Getränke = 300 Verkäufe
- Nettoumsatz
- 200 × 10 + 100 × 3 = 2.300,00 $
- Was deine Gäste zahlen
- 2.300 × 1,085 = 2.495,50 $
- Davon Steuer auf Verkäufe
- 2.495,50 $ − 2.300,00 $ = 195,50 $
- Erfasste Kosten
- 2.300 × 0,3 + 740 = 1.430,00 $
- Übrig nach diesen Kosten
- 2.300,00 $ − 1.430,00 $ = 870,00 $
Break-even: aufgerundet 740 ÷ ((2.300 ÷ 300) × 0,70) = 138 Verkäufe.
So rechnet der Event-Rechner
- Umsatz ohne Steuer
- Bei Preisen inklusive Steuer: Verkäufe × Preis ÷ (1 + Steuersatz ÷ 100), getrennt für Speisen und Getränke. Bei Preisen vor Steuer: Verkäufe × Preis. Sales Tax wird zusätzlich vom Gast bezahlt und gehört nicht zum Nettoumsatz. Nettobeträge werden je Gruppe auf Cent gerundet.
- Waren und übrige Kosten
- Bei einer Quote: Nettoumsatz × Warenanteil ÷ 100. Bei einem festen Warenbetrag zählt dieser vollständig, auch wenn du weniger verkaufst. Personalstunden × Kostenansatz plus Standgebühr, Fahrt, Sonstiges und anteilige Betriebskosten ergeben die übrigen Kosten. Nettoumsatz minus alle erfassten Kosten ergibt „Übrig nach diesen Kosten“.
- Verkäufe bis zum Break-even
- Mit Warenquote: übrige Kosten ÷ (durchschnittlicher Nettopreis × (1 − Warenquote ÷ 100)). Mit festem Warenbetrag: (übrige Kosten + Warenbetrag) ÷ durchschnittlicher Nettopreis. Das Ergebnis wird auf ganze Verkäufe aufgerundet. Ohne positive Einnahme je Verkauf nach variablen Warenkosten gibt es keinen erreichbaren Break-even; ohne Verkäufe fehlt der Verkaufsmix für die Berechnung.
Was nur zählt, wenn du es einträgst
Eigene Arbeitszeit, Verpackung, Verderb, Zahlungsgebühren, Strom, Versicherungen, Miete, Finanzierung und Abschreibungen sind nicht automatisch enthalten. Trage passende Eventanteile ein und zähle Kosten nicht doppelt. Ertragsteuern, Zahlungszeitpunkte und die Erstattung von Vorsteuer werden nicht berechnet. Eine Warenquote modelliert keine bereits vorbereiteten Überschüsse; nutze dafür den festen Gesamtbetrag. Die Schätzung entscheidet nicht für dich, ob du zusagen solltest.