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Vor der Zusage

Dein Foodtruck-Event kalkulieren: Was bleibt nach den Kosten?

Ob Foodtruck, Catering oder Marktstand: 380 Euro Standgebühr, drei Leute für zehn Stunden, dazu Ware und Anfahrt — lohnt sich das Stadtfest? Mobistro rechnet es aus dem, was du verkaufen willst, und aus den Kosten, die du dafür einträgst. Nach dem Event siehst du, ob die Rechnung aufgegangen ist.

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pitstop.mobistro.app · Kostenplanung
Mobistro-Kostenplanung für ein Stadtfest mit Personal, Standgebühr, Anfahrt und Sonstigem, daneben die Rechnung bis „Geplant übrig nach erfassten Kosten“

Für Betriebe, die ihre Einsätze auswählen

Foodtrucks, Marktstände und Caterer, bei denen jede Anfrage eine kleine Rechnung ist: Standgebühr gegen erwartete Gäste, Personal gegen Umsatz. Wer nicht jeden Termin annehmen kann oder will, braucht die Zahl vor der Zusage — und nicht erst beim Steuerberater.

Standgebühr und Bedingungen vor der Zusage klären

Aus dem Betriebsalltag

Die Rechnung passiert im Kopf — oder gar nicht

  • Die Standgebühr steht schwarz auf weiß in der Anfrage, der erwartete Umsatz nur im Bauchgefühl.
  • Personal, Anfahrt und Ware werden erst nach dem Event zusammengezählt, wenn überhaupt.
  • Brutto und netto gehen durcheinander, und die Umsatzsteuer läuft als Einnahme mit.
  • Ob der Einsatz so gelaufen ist wie gedacht, vergleicht hinterher niemand.

Was in die Rechnung gehört

Mobistro plant den Umsatz aus deinem Angebot und stellt die Kosten dagegen, die du für das Event erfasst. Gerechnet wird netto, damit die Umsatzsteuer nicht als Einnahme mitläuft.

Umsatz aus Speisen und Getränken

Du wählst Rezepte und direkt verkaufte Artikel mit ihrem Gastpreis und trägst ein, wie viel du verkaufen willst. Die Vorbereitungsmenge der Küche steht daneben und wird nur auf Klick übernommen. Für ein einzelnes Event gilt bei Bedarf ein eigener Preis.

Pauschale für Catering

Rechnest du einen Festpreis ab, planst du ihn als Pauschalumsatz — auf Wunsch aufgeteilt, etwa in Speisen und Personal & Aufbau. Jeden Teil trägst du ohne Steuer ein, wählst den Steuersatz und siehst den Bruttobetrag daneben.

Kosten mit Betriebsvorgaben

Waren, Personal, Standgebühr, Fahrt und Sonstiges. Was sich wiederholt, etwa Stunden mal Kostenansatz fürs Personal oder die Anfahrtspauschale, legst du einmal als Vorgabe an und übernimmst es je Event bewusst.

Netto gerechnet, klar benannt

Den geplanten Umsatz siehst du brutto und netto, gerechnet wird mit netto. Was danach bleibt, heißt „übrig nach erfassten Kosten“ — nicht Gewinn, denn was du nicht erfasst hast, fehlt darin.

Ein Beispiel

Das Stadtfest, einmal durchgerechnet

Taco Móvil überlegt, beim Stadtfest in der Altstadt dabei zu sein: 260 erwartete Gäste, 380 Euro Standgebühr. So sieht die Rechnung in Mobistro aus — mit echten Bildschirmen aus der App.

  1. 01

    Umsatz planen

    150 Taco Carne und 110 Taco Pollo zu je 6,50 €, dazu 180 Flaschen Agua de Jamaica zu 3,50 €. Mobistro zieht die Umsatzsteuer der jeweiligen Kategorie ab, mit frei gewählten Beispielsätzen von 7 % auf Speisen und 19 % auf Getränke: 2.320,00 € brutto, 2.108,84 € netto.

    pitstop.mobistro.app · Umsatzplanung
    Mobistro-Umsatzplanung für das Stadtfest: erwarteter Netto- und Bruttoumsatz, darunter Taco Carne und Taco Pollo mit erwarteten Verkäufen und Gastpreis
  2. 02

    Kosten dagegenstellen

    Die Warenkosten kommen aus der Vorbereitung und den Direktverkäufen: 486,47 € für die Tacos, 153,00 € für die Getränke, bewertet mit Einkaufspreisen ohne Umsatzsteuer. Personal und Anfahrt kommen aus den Betriebsvorgaben, Standgebühr sowie Eis und Gas trägst du ein.

    Stadtfest Altstadt · geplant, ohne Umsatzsteuer
    Erwarteter Nettoumsatz
    2.108,84 €
    Warenkosten
    −639,47 €
    Verbleibt nach Warenkosten
    1.469,37 €
    Übrige Kosten
    −958,00 €
    Geplant übrig nach erfassten Kosten
    511,37 €

    Übrige Kosten: Personal 495,00 € (30 Stunden zu 16,50 €), Standgebühr 380,00 €, Anfahrt 45,00 €, Eis und Gas 38,00 €.

  3. 03

    Nach dem Event vergleichen

    Beim Abschluss trägst du den tatsächlichen Nettoumsatz aus deinem Kassenbericht ein, dazu Warenkosten und Kosten. Mobistro stellt Plan und Ergebnis nebeneinander — hier beim letzten Wochenmarkt: 84,55 € mehr Umsatz als geplant und 80,68 € mehr übrig.

    pitstop.mobistro.app · Abschluss
    Mobistro-Eventabschluss mit der Tabelle „Geplant und tatsächlich“ für Nettoumsatz, Warenkosten, übrige Kosten und übrig nach erfassten Kosten
Foodtruck auf einem Festivalgelände, davor Gäste in der Warteschlange

Klare Abgrenzung

Entscheidungshilfe, keine Buchhaltung

Mobistro liest keine Umsätze aus deiner Kasse und erstellt keinen Abschluss fürs Finanzamt. Die aktuell ausgelieferte App verteilt monatliche Fixkosten nicht auf einzelne Events, und erwartete Verkäufe passt es nicht von selbst an eine geänderte Gästezahl an — es weist dich darauf hin. Was am Ende steht, ist übrig nach den Kosten, die du erfasst hast.

Häufige Fragen

Wie werden Betriebskostenanteile berücksichtigt?

Der kostenlose Event-Rechner berücksichtigt einen bekannten Anteil oder eine vereinfachte Monatsverteilung. Bei saisonaler Nutzung musst du auch Kosten aus Monaten ohne Einsätze bedenken. Für die App wird ein separater Vergleich „Übrig nach Betriebskostenanteil“ vorbereitet; er ist noch nicht ausgeliefert. Vorgesehen sind bekannte Eventbeträge oder optionale Beträge pro Einsatztag. Die Herleitung aus laufenden Jahreskosten und erwarteten Einsatztagen ist freiwillig, ohne verpflichtende Jahresplanung. Auch im Ist-Vergleich bleibt der Anteil geplant. „Übrig nach erfassten Kosten“ behält seine bisherige Bedeutung.

Rechnet Mobistro mit brutto oder netto?

Gastpreise pflegst du brutto, so wie sie auf der Karte stehen. Für die Rechnung zieht Mobistro den Steuersatz ab, der für Rezept oder Artikel gilt — den deiner Verkaufskategorie. 7 % und 19 % sind hier frei gewählte Beispielsätze, keine empfohlenen Zuordnungen. Einkaufspreise und Kosten trägst du ohne Umsatzsteuer ein; Löhne zählen voll.

Ist „übrig nach erfassten Kosten“ mein Gewinn?

Nein. Die Zahl zeigt, was nach den Kosten bleibt, die du für das Event eingetragen hast. Nicht erfasste Betriebskosten und Abschreibungen fehlen darin. Ein geplanter Anteil ist ebenfalls keine Messung tatsächlicher Ausgaben. Die Zahl hilft beim Einschätzen eines Termins und ersetzt keine vollständige Erfolgsrechnung.

Woher kommen die Warenkosten?

Aus der Vorbereitung und den Direktverkäufen: Rezepte zählen mit der Menge, die die Küche vorbereitet, direkt verkaufte Artikel mit den erwarteten Verkäufen — jeweils mit deinen Einkaufspreisen. Die Packliste zählt nicht noch einmal. Steht dort Verbrauchsmaterial ohne Rezept oder Direktverkauf, etwa Servietten oder Becher, rechnet Mobistro die Warenkosten nicht automatisch. Du trägst dann einen Gesamtbetrag für alle Waren ein, Rezepte und Getränke eingeschlossen.

Woher kommt der Gastpreis?

Den pflegst du einmal am Rezept oder am Artikel. Dort schlägt Mobistro aus den Warenkosten und deinem Wareneinsatz-Ziel einen Verkaufspreis vor; ob du ihn übernimmst, entscheidest du. Die Umsatzplanung hält den Preis fest, der beim Speichern des Plans galt. Ändert er sich später, übernimmst du den neuen Standard bewusst oder setzt einen eigenen Eventpreis.

Was passiert, wenn sich die Gästezahl ändert?

Mobistro weist in der Umsatzplanung darauf hin, dass die erwarteten Verkäufe geprüft werden sollten. Angepasst werden sie nicht automatisch — wie viel mehr Gäste kaufen, entscheidest du.

Kann ich wiederkehrende Kosten wie Personal einmal hinterlegen?

Ja. In den Einstellungen deiner Organisation legst du Vorgaben an, als Festbetrag pro Event oder als Stunden mal Kostenansatz. Am Event übernimmst du sie per Klick und bestätigst sie mit Speichern. Bestehende Events ändern sich dadurch nicht, und auf Rezeptpreise werden sie nicht aufgeschlagen.

Wer sieht die Zahlen?

Admins und Manager. Das Team vor Ort arbeitet mit Packliste, Vorbereitung und Briefing; die Umsatz- und Kostenplanung sieht es nicht.

Rechne das nächste Event durch, bevor du zusagst.

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